Neuigkeiten und Ankündigungen rund um das Jonastal


17.05.2015 - KPS zur aktuellen "Bomben-Stimmung"

Noch im Februar 2016 votierte der Kreistag des Ilm-Kreises geschlossen gegen die Pläne des Bundes (TA vom 19.02.2016) zur Errichtung eines Atommüll-Endlagers im wunderschönen Thüringen und grünem Herzen Deutschlands. Nun scheint es jedoch so, dass auch diese Bemühungen vergeblich waren und bereits mindestens ein Atommüll-Zwischenlager seit über 71 Jahren im Jonastal eingerichtet wurde. Dies behaupten zumindest 3 Hobbyhistoriker und Jonastal-Forscher. Seit dem Fernsehbericht des mdr am 10. Mai 2016 herrscht große Aufregung bei Anwohnern und in der Jonastalgemeinde. Was ist dran an der Behauptung, dass angeblich 5 Atombomben im Untergrund zwischen Crawinkel und Arnstadt schlummern und deren Lage exakt mit Meßgeräten ermittelt werden konnte in bis zu 14 Meter Tiefe? Diese erneuten Spekulationen haben bereits schon jetzt mehrere Verlierer hervor gebracht und zumindest 2 Sieger - Thomas Mehner und seinen "Pseudonym Coautor" Edgar Mayer. Obwohl im letzten Jahr verkündet wurde, dass sich Herr Mehner aus dem Thema zurückzieht, wurde nun das passende Buch zum Thema deutsche Atombomben geliefert - "Und sie hatten sie doch!", erhältlich im Buchhandel seit 27. April 2016 zum Beispiel bei Amazon.

 

Die bisherigen Veröffentlichungen im TV und der Tagespresse geben viele Fragen auf und lassen mindestens ebenso viele Fragen offen. Ich habe mir bislang noch keine abschließende Meinung gebildet, was ich auch für zu früh halte. Ich war bislang nicht in diesen Bereich der Jonastalforschung eingebunden und wer mich kennt weiß, dass ich Ergebnisse und notwendige Freiräume und Vorsprünge Anderer respektiere. Normalerweise braucht es viel Zeit und Mühe, aus Vermutungen Fakten und nachprüfbare Ergebnisse abzuleiten. Allerdings halte ich auch nach wie vor nichts davon, dass in direkter Nachbarschaft der nachgewiesen im Bau befindlichen gedeckten Führungsstelle der politischen und militärischen Führung im Dritten Reich - kurz Führerhauptquartier - die Erprobung sowie Unterbringung von atomaren Sprengkörpern und Bomben stattgefunden haben soll. Dies wird nun schon seit vielen Jahren ohne Substanz behauptet und lediglich das Jonastaltainment und die Kommerzialisierung hat immer mehr zugenommen. So sieht es nun auch dieses Mal wieder aus. Publicity beziehungsweise öffentliche Aufmerksamkeit sowie Kommerz gehen vor Professionalität, Indizien und Fakten.

Was derzeit hängen bleibt:

- Es wurden Anomalien festgestellt - vielleicht Hohlräume.

- Genaue Koordinaten sind bislang den Behörden nicht bekannt.

- Zahlung von Finderlohn sind schon nötig ohne das bislang was gefunden wurde?

- Was können moderne Meßgeräte mittlerweile... und was nicht?

- Welche Interpretationsmöglichkeiten bietet moderne Software für die Auswertung?

- Geologische und bergbauhistorische Gegebenheiten des Geländes wurden bislang ignoriert.

- Wann steht der erste Bratwurststand im Jonastal?

- ...und wann gibt es vor Ort T-Shirts mit Aufdrucken wie "Jonastal | STRENG GEHEIM | 1944 / 1945 | V2 | Atom Bombe | 2. Weltkrieg"? Ach ja, gibt es schon längst bei ebay.

 

Ich werde hier von Zeit zu Zeit meinen Senf zum Thema abgeben. Wer sich dafür interessiert, ist herzlich für einen erneuten Besuch meiner Internetplattform eingeladen.


Ämter gegen Hobbyhistoriker: „Keine Atombomben im Jonastal“

Jüngst machten drei Hobbyhistoriker bekannt, unterirdische Orte im Jonastal gefunden zu haben, in denen sich Atombomben befinden könnten. Nun das klare Dementi von den Behörden im Ilmkreis. Die Hobbyhistoriker lassen sich davon jedoch nicht entmutigen. Der Mythos Jonastal beschäftigt seit Kriegsende Generationen von Menschen, die Geheimnisse lüften wollen. Seither gibt es Theorien und Spekulationen über das, was sich auf dem einstigen KZ-Areal vor allem Untertage abgespielt haben könnte. Dabei geht es derzeit um die Frage, was in Hohlräumen lagert. Jüngst machten drei Hobbyhistoriker bekannt, dass sie davon ausgehen, unterirdische Orte ausfindig gemacht zu haben, in denen sich fünf Atombomben befinden könnten .  

Ein klares Dementi kommt von Behörden im Ilmkreis, die für das Jonastal an der Grenze zum Kreis Gotha zuständig sind...

Quelle: Thüringer Landeszeitung am 12.05.2016

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Bürgermeister und Landrätin weisen Vermutungen über Atombomben im Jonastal zurück

Bürgermeister und Landrätin weisen Vermutungen eines Trios zurück. Auf den Beitrag „Mythos Jonastal: Wir gehen davon aus, dass es fünf Atombomben sind“, der in der gestrigen Arnstädter Lokalausgabe der Thüringer Allgemeine erschien, reagierten gestern Landrätin Petra Enders und Arnstadts Bürgermeister Alexander Dill.

„Im Ergebnis der bereits erfolgten Untersuchungen gehen wir davon aus, dass sich keine Atombomben im Jonastal befinden“, so die klare Aussage der Stadt Arnstadt als die unmittelbar für das Areal zuständige Ordnungsbehörde.

„Unmittelbar nach Eingang einer Kampfmittelverdachtsanzeige am 12. Januar dieses Jahres hat die Stadt Arnstadt die notwendige Detailaufklärung in Gesprächen mit allen Beteiligten – insbesondere zur Verdachtsstelle – durchgeführt. Daraufhin fand am 8. Februar eine großflächige Untersuchung der vom Anzeigeerstatter markierten Verdachtsstelle durch eine Fachfirma mit modernster Technik statt. Letztendlich gab es keinerlei Hinweise im Sinne einer Erhärtung oder gar einer Bestätigung des vom Anzeigeerstatter gemeldeten Kampfmittelverdachts“, so Alexander Dill...

Quelle: Thüringer Allgemeine vom 12.05.2016

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Behörden: "Keine Atombomben im Jonastal"

Der Ilmkreis und die Stadt Arnstadt halten die Vermutung zu unterirdisch gelagerten Atombomben im Jonastal für reine Phantasie. Die Kommunen erklärten am Mittwoch in einer gemeinsamen Pressemitteilung, sie gingen nach einer Untersuchung des Geländes durch eine Fachfirma davon aus, dass sich dort keine Kernwaffen befinden. Nach Darstellung des Ilmkreises wurde jedoch der Chemnitzer Hobbyforscher aufgefordert, bis 27. Mai die genauen Koordinaten jener Stelle zu nennen, an der er mit einem Bodenradar fünf Atombomben geortet haben will. Bisher habe der Mann einen zu großen Bereich genannt.

Quelle: mdr 11.05.2016

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Pressemitteilung: „mutmaßliche Atombombe im Jonastal“

Gemeinsame Pressemitteilung: „mutmaßliche Atombombe im Jonastal“

Gemeinsame Pressemitteilung von Petra Enders, Landrätin des Ilm-Kreises, und Alexander Dill, Bürgermeister der Stadt Arnstadt, zum „Thüringen-Journal“ vom 10.05.2016/ „Thüringer Allgemeine“ vom 11.05.2016 wegen "mutmaßlicher Atombombe im Jonastal" 

„Im Ergebnis der bereits erfolgten Untersuchungen gehen wir davon aus, dass sich keine Atombomben im Jonastal befinden“ so die klare Aussage der Stadt Arnstadt als die unmittelbar zuständige Ordnungsbehörde. 

Weiter wird dazu erläutert: „Unmittelbar nach Eingang einer Kampfmittelverdachtsanzeige am 12.01.2016 hat die Stadt Arnstadt die notwendige Detailaufklärung in Gesprächen mit allen Beteiligten - insbesondere zur Verdachtsstelle - durchgeführt. Daraufhin fand am 08.02.2016 eine großflächige Untersuchung der vom Anzeigenerstatter markierten Verdachtsstelle durch eine Fachfirma mit modernster Technik statt. Letztendlich gab es keinerlei Hinweise im Sinne einer Erhärtung oder gar einer Bestätigung des vom Anzeigenerstatter gemeldeten Kampfmittelverdachts.“

Seitens der Landrätin Petra Enders wird explizit darauf hingewiesen, dass es sich beim benannten Gebiet um ein Naturschutzgebiet handelt. „Hier gilt die Naturschutzgebietsverordnung. Das heißt: Das Verlassen der Wege ist streng untersagt. Gleiches gilt für Grabungen, Bohrungen und für jegliche Eingriffe in die geschützte Natur. Zuwiderhandlungen werden geahndet.“

Quelle: Stadtverwaltung Arnstadt & Landratsamt Ilm-Kreis, Datum: 2016-05-11

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Mythos Jonastal: „Wir gehen davon aus, dass es fünf Atombomben sind“

Ein Trio von Hobby-Historikern will am so genannten „Hamster“ den Beweis für eine Hohlraum gefunden haben, in dem fünf Atombomben lagern. Das Jonastal ist ein Ort für Mythen und Legenden. Gespeist aus der Endzeit des Zweiten Weltkrieges. Die Nazis und ihr streng geheimes Projekt „S III“, für das Tausende KZ-Häftlinge schuften mussten und nicht selten ihr Leben ließen, um unterirdische Stollen ins bergige Gelände zu treiben, sie wirken bis heute nach. Und lassen, da vieles nach wie vor im Dunklen liegt, viel Raum für Spekulationen und Theorien.

Eine dieser Theorien beschäftigt seit einiger Zeit die Behörden wie das Landratsamt, Ordnungsamt, Landesverwaltungsamt, Forstamt. Hinter der Theorie stehen drei Männer: Ralf Ehmann aus Gotha, Walter Bögenholt aus Georgenthal, Peter Lohr aus Chemnitz. Das Trio macht mit einer Vermutung aufmerksam, die für Wirbel sorgt...

Quelle: Thüringer Allgemeine am 11.05.2016

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Spekulationen um Atomsprengsätze im Jonastal

Ein Hobbyforscher aus Chemnitz vermutet, dass im Jonastal westlich von Arnstadt nichtzündfähige Atombomben lagern. Der pensionierte Ingenieur Peter Lohr sagte, bei einer Bodenradarmessung sei er auf Stollen gestoßen, in denen bombenähnliche Gegenstände lägen. Die Strukturen passten zum Aufbau von Atombomben mit Isolierschichten und einem eckigen Heck, vergleichbar mit dem amerikanischen Modell "Fat Man". Lohr ist deshalb ziemlich sicher, dass er "die deutsche Atombombe" gefunden hat. Die Messdaten, die er neu aufbereitet hat, stammen aus dem Jahr 2012...

Quelle: mdr am 10.05.2016

 

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Gedenken im Jonastal zum 71. Jahrestag der Befreiung

Zum 71. Jahrestag der Befreiung des KZ Ohrdruf und des Außenkommandos III im April 1945 fand am Samstag im Jonastal eine Gedenkveranstaltung statt. Landrätin Petra Enders (Linke) erinnerte an die tiefgreifende Zäsur für die Lehren aus der jüngeren deutschen Geschichte beim Anblick der Toten, als die US-Armee in Ohrdruf, Crawinkel und Espenfeld eintraf. Die Landrätin kam aber nicht umhin, auch daran zu erinnern , dass im Vorjahr nach der Totenehrung die Erinnerungstafeln, die der Jonastalverein erst kurz zuvor angebracht hatte, geschändet worden waren.

Quelle: Thüringer Allgemeine am 11.04.2016

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Kreistag votiert geschlossen gegen Atommüll-Endlager

Fraktionsübergreifende Einigkeit bei Verabschiedung eines Beschlusses, der solchen Plänen des Bundes eine mehr als deutliche Abfuhr erteilt...

Quelle: Thüringer Allgemeine am 19.02.2016

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Wird hier nach dem Bernsteinzimmer gesucht? Geheimbohrungen im Jonastal sorgen für Unruhe

Ein unbekannter Auftraggeber lässt in Gossel am Jonastal nach künstlichen Hohlräumen suchen. Mit Schallwellen soll die Struktur des Untergrundes erkundet werden. Die Aufregung ist riesig, Unruhe macht sich in dem Dorf am Jonastal breit, jeder redet darüber, niemand weiß Genaues. Seit Tagen bohrt eine Fremdfirma auf dem Gosseler Plateau auf Privatgelände zwischen Gossel und Liebenstein. Das Gebiet ist weiträumig abgesperrt, Sicherheitsleute gewähren keinen Zutritt, es gab schon Verwarnungen für jene, die wohl zu neugierig waren. Derweil frisst sich das Bohrgestänge Meter für Meter in die Erde auf dem weithin sichtbaren Hügel. In Gossel zucken die Einwohner nur mit den Schultern, wir wissen nicht, wer da nach was bohrt, das ist schon eine ganz undurchsichtige Sache, heißt es. Gerade diese Geheimniskrämerei lässt die Gerüchte schnell ins Kraut schießen. Ein geheimes Depot der SS aus dem zweiten Weltkrieg; Stollen, die die Wehrmacht angelegt hat, sogar vom Bernsteinzimmer ist die Rede...

Quelle: Thüringer Allgemeine am 11.11.2015

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Kriminalität: Beschädigung von KZ-Gedenktafel bislang weiter ungeklärt

Vier Monate nach der Beschädigung einer Gedenktafel in der KZ-Gedenkstätte im Jonastal bei Arnstadt sind die Täter weiter unbekannt. „Die Ermittlungen laufen noch“, sagte eine Sprecherin des Landeskriminalamtes (LKA) auf Nachfrage. Zuständig ist die zur Aufklärung rechtsextremistischer Straftaten eingerichtete Arbeitsgruppe „Zesar“ beim LKA.

Die neu gestaltete Tafel in dem früheren Außenlager des ehemaligen Konzentrationslagers Buchenwald war am Samstag vor Ostern beschädigt worden - wenige Stunden nach einer Gedenkfeier zum 70. Jahrestag der Befreiung des Lagers...

Quelle: Focus Online am 13.07.2015

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Forschungsbohrung im Jonastal nicht bezahlt

Ergebnisse der Bohrungen im Jonastal, im Auftrag einer israelischen Stiftung, liegen unter Verschluss. Sie werden erst herausgegeben, wenn die Rechnungen bezahlt sind.

Quelle: Freies Wort online am 09.07.2015

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Pulverfass im Wald bei Crawinkel endgültig entschärft

Auch viele Jahrzehnte nach Kriegsende befanden sich im Wald zwischen Crawinkel und Wölfis, im ehemaligen LuftMunA-Gelände, noch Unmengen an Munition im Boden. Die Räumung ist jetzt komplett abgeschlossen. Gebäude und Bunker sind zurückgebaut - bis auf einen. Dieser ist jetzt begehbar. Informationstafeln geben hier Auskunft zum Gebäude, der LuftMunA Crawinkel und der Beräumung des Areals...

Weiterlesen: Allgemeiner Anzeiger online

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Wandertag über den Standortübungsplatz Ohrdruf am 20.06.2015

Auch in diesem Jahr wird es wieder einen Wandertag über den Standortübungsplatz geben. In Zusammenarbeit mit der Bundeswehr werden drei Touren angeboten. Dabei sollte für jeden etwas dabei sein. Es gibt je eine Strecke über 6 km, 12 km und 20 km. Am Musketierberg und am Gut Herda werden Versorgungspunkte eingerichtet. Der Zugang zum Übungsplatz ist ab 7:00 Uhr möglich. Bis 16:00 Uhr sollten alle Wanderer ihre Strecke absolviert haben.

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Stadt will "Höhlenforscher" vom Jonastal zur Kasse bitten Arnstadt

Arnstadt - Die Kosten für ihren spektakulären Rettungseinsatz im Jonastal müssen die Hobby-Höhlenforscher wohl selbst tragen. Die Stadt Arnstadt wird die die jungen Männer, die vor zwei Wochen trotz Verbotsschilder in einen Schacht geklettert waren, zur Kasse bitten. Die Stadt bereite einen Kostenbescheid für den Rettungseinsatz vor, sagte ein Sprecheram Mittwoch gegenüber MDR Thüringen. Außerdem werde Strafanzeige gegen die jungen Männer gestellt.


Die beiden Männer waren in einen Stollen eingestiegen. Weil sie sich selbst nicht mehr befreien konnten, musste die Feuerwehr anrücken. Insgesamt waren 27 Feuerwehrmänner im Einsatz, darunter die Höhenretter der Feuerwehr Großbreitenbach. Nach Angaben der Stadt Arnstadt stehen im Jonastal mehrere Schilder, die das Betreten der Stollenanlage verbieten. Daher sei die Tat von den Männern vorsätzlich begangen worden, so der Sprecher. Die Höhe der Einsatzkosten schätzt die Stadt auf 2000 bis 3000 Euro...

Weiterlesen im Freien Wort online am 27.05.2015

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Bergrettung befreit Ilmenauer aus Stollen im Jonastal bei Arnstadt

Arnstadt. Fünf Stunden lang versuchten die Männer am Dienstagabend vergeblich, sich selber aus ihrer misslichen Lage zu befreien. Beide blieben zum Glück unverletzt. Blaulicht zuckt durch das Jonastal. Langsam senkt sich die Nacht über das landschaftliche Idyll. Doch nach Natur bewundern ist hier am gestrigen Abend niemand zumute. Gebannt schauen Rettungsdienstler, die Mitglieder der Feuerwehr und Polizeibeamten nach oben auf den Steilhang.

Auch vier junge Männer stehen da. Es sollte ein Ausflug unter Freunden werden. Die sechs Männer aus Ilmenau sind oft gemeinsam unterwegs. Sie radeln weite Strecken, gehen auch wandern. Diesmal war das Jonastal das Ziel. Freilich der Natur wegen, aber auch, um ein paar der alten Stollen zu erkunden, deren Eingänge hier am Steilhang liegen. Erlaubt ist das Betreten der historischen Anlagen nicht. Dennoch gibt es immer wieder Wagemutige, die hierher zum Kraxeln kommen. In einen der Stollen führt ein blaues Seil, wie es auch professionelle Kletterer nutzen. Diesem Lockruf kann ein 27-Jähriger nicht widerstehen. Er klettert in den schmalen Eingang und seilt sich nach zwei Metern ab. 20 Meter tief. So weit, so gut. Doch wieder hoch kommt er nicht. Und den anderen Ausgang, der sich am Fuß des Stollens befindet, findet er auch nicht. Panik steigt in ihm hoch. Laut ruft er seine Freunde...


Weiterlesen in der TA Online am 12.05.2015

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Gedenkveranstaltung des Internationalen Komitees Buchenwald-Dora und Kommandos mit Kranzniederlegung

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Gedenkveranstaltung des Internationalen Komitees Buchenwald-Dora und Kommandos mit Kranzniederlegung

Am Sonntag den 12.04.2015 findet 15:30Uhr dieses Jahr die Gedenkveranstaltung des Internationalen Komitees Buchenwald-Dora und Kommandos mit Kranzniederlegung auf dem ehemaligen Appellplatz statt.


Das gesamte Programm der nächsten Tage befindet sich hier

-> http://www.buchenwald.de/1283/

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Sternmarsch, Gedenkveranstaltung und Pressekonferenz

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Kranzniederlegungen am 4. April 2015 auf dem StoÜbPl Ohrdruf

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Tatort im Jonastal

4. April 2015 - privates Archiv
4. April 2015 - privates Archiv

Kein schlechter Scherz - kein Witz

Unter die vielen, guten Nachrichten über den gestrigen Sternmarsch mischt sich leider auch die Nachricht von der Schändung der neuen Tafeln am Jonastal Denkmal. Nur wenige Stunden nach der Gedenkveranstaltung wurde die Tafel an der großen Stele verbogen und die kurz zuvor niedergelegten Blumengebinde teilweise entfernt und zerstört.

 

Unfassbar - Idiotisch - Unbelehrbar? - Leider Realität in Thüringen, im Ilmkreis und im Landkreis Gotha. 

 

Die Tüte an der Tafel schützte die Fingerabdrücke kurz vor ein Eintreffen der Spurensicherung am 4. April 2015.


Eine Übersicht auf dieser Seite gibt einen traurigen Überblick über ähnliche Zerstörungsversuche, Beschmierungen und sonstige "Späße" -> Klick mich

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Bausewein: Fremdenhass und Rechtsextremismus im Keim ersticken

ERFURT. 

Der thüringische SPD-Landesvorsitzende Andreas Bausewein fordert, Fremdenhass und Rechtsextremismus schon im Keim zu ersticken. «Es braucht den Aufstand aller Demokraten schon bei kleinsten Anzeichen», sagt er am Sonntag in Erfurt mit Blick auf den Brandanschlag auf die geplante Flüchtlingsunterkunft in Tröglitz (Sachsen-Anhalt) und der Beschädigung der KZ-Gedenkstätte im Jonastal bei Arnstadt. «Nur wer Fremdenfeindlichkeit und rechtsextremistischem Gedankengut im frühesten Stadium - auch im Alltag - entgegentritt, der wird solche Taten in Zukunft verhindern können», sagte er.


Die Debatten der vergangenen Monate über eine angebliche Überfremdung und sogenannte Flüchtlingsmassen hätten den Boden für Übergriffe wie in Tröglitz und im Jonastal bereitet, sagte Bausewein. Wer solchen Bewegungen das Wort rede oder Verständnis für das Klagen über eine angebliche Islamisierung der Bundesrepublik aufbringe, der brauche sich über diese Vorfälle nicht wundern. (dpa)

Quelle: Mitteldeutsche Zeitung online am 05.04.2015

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"Zurück ins dunkelste Kapitel" - Unbekannte schänden KZ-Gedenkstätte

Ist der Brandanschlag von Tröglitz ein Einzelfall oder nur die Spitze des Eisbergs? Südlich von Arnstadt vergehen sich Unbekannte auf den Tag genau 70 Jahre nach der Befreiung eines KZ-Außenlagers an einer erst kürzlich erneuerten Gedenktafel. 

Unbekannte haben das Mahnmal für ein früheres Außenlager des KZ Buchenwald angegriffen. Laut Thüringer Polizei wurden am Osterwochenende eine Gedenktafel und ein Blumengebinde im Jonastal bei Arnstadt beschädigt. Die Tafel war gerade erst neu gestaltet worden. Kriminalbeamte sicherten Fingerabdrücke am Tatort. Der Staatsschutz nahm Ermittlungen auf...

Weiterlesen bei n-tv am 05.04.2015

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Europarat verurteilt Anschlag in Tröglitz

Die Empörung nach dem Brand in einem künftigen Flüchtlingsheim in Tröglitz ist groß. Wer hinter dem Anschlag im Süden Sachsen-Anhalts steckt, ist noch offen...

Das Internationale Auschwitz Komitee und die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Charlotte Knobloch, forderten eine Beschleunigung des NPD-Verbotsverfahrens. „Die Partei ist der staatlich subventionierte Nährboden der nationalsozialistischen Ideologie“, erklärte Knobloch. Sie reagierte damit nicht nur auf den Anschlag von Tröglitz, sondern auch auf die Beschädigung einer Gedenktafel an der KZ-Gedenkstätte Jonastal in Thüringen durch Unbekannte.

Weiterlesen NWZ online am 05.04.2015

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Unbekannte schänden Jonastal-Gedenkstätte

Die Gedenkstätte für die Opfer des Nationalsozialismus im Jonastal bei Arnstadt ist am Samstagnachmittag geschändet worden. Unbekannte haben eine Gedenktafel beschädigt und ein Blumengebinde verwüstet, das kurz zuvor bei einer Gedenkveranstaltung niedergelegt worden war. Die Polizei wurde gegen 16 Uhr informiert. 


Man gehe davon aus, dass es sich um eine politische Straftat handle, sagte ein Polizeisprecher MDR-Thüringen. Mittlerweile habe der Staatsschutz der Kripo Gotha die Ermittlungen übernommen. Nur wenige Stunden zuvor hatten rund 300 Menschen mit einem Sternmarsch und einer Feierstunde der Opfer des Außenlagers S 3 gedacht. Am 4. April 1945 war das Lager als erstes in Thüringen von den US-Truppen befreit worden.


Ministerpräsident Bodo Ramelow sagte, die Schändung der KZ-Gedenkstätte Jonastal sei von Menschen begangen worden, die offenkundig zurück ins dunkelste Kapitel der deutschen Geschichte wollen. Die Aufklärung dieses Vorfalls werde mit Hochdruck vorangetrieben.

Weiterlesen beim mdr online am 05.04.2015

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Gedenktafel für ehemaliges KZ-Außenlager im Jonastal beschädigt

Unbekannte haben das Mahnmal für das frühere Außenlager des KZ Buchenwald im Jonastal bei Arnstadt angegriffen. Laut Polizei wurden am Samstag eine Gedenktafel und ein Blumengebinde beschädigt. Die Tafel war laut Angaben gerade neu gestaltet worden. Das Gebinde war am Samstag bei einer Gedenkveranstaltung niedergelegt worden, die an die Befreiung des Lagers vor 70 Jahren, am 4. April 1945, durch US-Truppen erinnerte...

Weiterlesen in der TA online am 05.04.2015

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Gedenken im Jonastal

In einer bewegenden Gedenkveranstaltung wurde am Samstag an die Befreiung des Außenlagers SIII Ohrdruf ein Außenlager des KZ Buchenwald - durch amerikanische Truppen am Tag genau vor 70 Jahren erinnert. 300 Menschen trafen sich am Mahnmal im Jonastal, darunter mit Petro Mischtschuk ein ehemaliger Häftling, der unfassbare Grausamkeiten erleben musste und auf Einladung des Ilm-Kreises nach Thüringen kam, um als einer der wenigen noch lebenden Zeitzeugen zu berichten.

Zahlreiche Teilnehmer hatten sich vor der Gedenkveranstaltung an einem Gedenkmarsch beteiligt, der aus Richtung Espefeld und Crawinkel ins Jonastal führte. Dort mussten von November 1944 bis April 1945 mehr als 19000 Häftlinge unter unmenschlichen Bedingungen an einer unterirdischen Bunkeranlage bauen, mehr als 3000 kamen dabei ums Leben. Weitere starben in Bergen-Belsen und bei den Todesmärschen ins KZ Buchenwald. Schätzungsweise 6000 Menschen haben das Martyrium nicht überlebt. Landrätin Petra Enders mahnte, dieses Geschehen nicht zu vergessen. Aber die moralische Pflicht sei mit Erinnern allein nicht zu erfüllen. Es gehe darum, Lehren aus der Geschichte zu ziehen, sich jeder Form von Ausgrenzung entgegenzustellen, Toleranz und Nächstenliebe zu üben.

Unfassbar dann die Nachricht, die im Laufe des Tages bekannt wurde: Das durch den engagierten Jonastalverein sanierte Denkmal wurde kurz nach der Gedenkveranstaltung geschändet, eine der neuen Platten verbogen, ein Stein beschädigt, Blumen zertreten.

Quelle: TA online am 04.04.2015

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16 Photographs At Ohrdruf (Vorschau)

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16 Photographs at Ohrdruf

Wir laden alle Interessierten recht herzlich zu einem Filmabend in die Schlossgartenpassage Ohrdruf ein. An diesem Abend wird der bereits mehrfach ausgezeichnete, amerikanische Film „16 Photographs at Ohrdruf“ in Originalsprache gezeigt. Anschließend möchten wir eine Diskussion mit dem anwesenden Regisseur Matthew Nash führen. Alles begann für ihn mit einem kleinen Stapel vergessener Fotos, die er im Nachlass von seinem Großvater fand. Er versucht damit nachträglich ein Familien-geheimnis zu verstehen, das am 4. April 1945 weit weg aus seiner Sicht hier in Ohrdruf begann. Seine Suche zeigt den Schrecken des ersten Konzentrationslagers, welches durch amerikanische Einheiten besichtigt wurde und die erstaunliche Geschichte der Soldaten, die den Holocaust aufdeckten und die Spätfolgen für die Soldaten selbst. Der Eintritt ist frei. Es besteht die Möglichkeit, mit einer Spende zur Unterstützung des Sternmarsches am 4. April 2015 beizutragen. 

Internet Link: http://www.16photographs.com/

4. April 2015, 19:00Uhr – 16 Photographs at Ohrdruf

Veranstaltungsort: Schlossgartenpassage Ohrdruf

Arnstädter Straße 8-10, 99885 Ohrdruf

Gemeinsam mit Matthew Nash wird Mark Kitchell anwesend sein – Administrator der Internet Plattform der 89th US Infantry Division (http://www.89infdivww2.org/). Er hat ebenfalls einen besonderen Bezug zur Geschichte der S III Häftlingslager. Sein Vater war ebenfalls Angehöriger der Einheiten, die am 4. April 1945 bis nach Ohrdruf vordrangen. Er veranlasste seinen Sohn später über die Geschichte der Division im Internet weiter zu berichten.

 

Matthew Nash, Mark Kitchell und Klaus-Peter Schambach

 

Voranmeldungen bitte per Email an: info@tatort-jonastal.de


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Sternmarsch und Hauptgedenkveranstaltung S III/ Jonastal

Die Schirmherren und Unterstützer des Sternmarsches rufen alle Interessierten zur Teilnahme an einem Aufzug unter freiem Himmel und der Hauptgedenkveranstaltung am Jonastal Denkmal am 4. April 2015 11:00Uhr auf. Die Veranstaltung steht dieses Jahr im Zeichen der Erinnerung an den Todesmarsch der Häftlinge im Außenkommando S III des Konzentrationslagers Buchenwald vor 70 Jahren. Eine Stunde vor Beginn setzen sich aus drei Richtungen Marschgruppen in Richtung Denkmal in Bewegung. Zuvor werden Busse in den Dörfern und Städten der Umgebung an Treffpunkten Teilnehmer abholen und zu den Startpunkten des Marsches fahren. Alle notwendigen Informationen finden Sie auf der Internet Plattform www.sternmarsch-jonastal.de

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Mit Sternmarsch werden KZ-Opfer geehrt

Bevor am 4. April, 11 Uhr, die internationale Gedenkveranstaltung anlässlich des 70. Jahrestages der Befreiung des Buchenwald-KZ-Außenlagers "S III" im Jonastal beginnt, soll ein Sternmarsch an die mörderischen Evakuierungszüge geschundener KZ-Häftlinge erinnern.


Er ist 83 Jahre alt - Albrecht Dürer, langjähriger Ehrenamtsbürgermeister von Liebenstein. Und er fühlt sich noch immer weit jenseits des "Rückzugsalters ins rein Private".

Nicht nur in der Verantwortung für seinen Heimatort, in dem er 1932 in eine christlich geprägten Arbeiterfamilie geboren wurde.

"In meinem Alter, mit meinen bitteren Erfahrungen habe ich einfach die Pflicht, vor neuen Gefahren, vor dem Vergessen und Verdrängen zu warnen. Denn die Gegenwart ist, wohin wir auch schauen, alles andere als friedlich."

So sagt der alte Herr und fügt fast feierlich hinzu: "Also auch in Verantwortung vor Lehren unserer schlimmen Geschichte sowie vor allem für heute jüngere und künftige Generationen, denen das von uns erlebte Grauen erspart bleiben soll!"

Dürer steht dabei oben in Liebenstein vor seinem Wohnhaus am Berghang über dem Dorf. Er zeigt hinunter, dort hin, wo auf der Straße das Martyrium tausender KZ-Häftlinge zu Kriegsende noch mal einem grausigen Höhepunkt entgegen wankte und litt.

Albrecht Dürer, den seine konkreten Erinnerungen an das zeitige Frühjahr 1945 noch heute umtreiben, hat deshalb mit einer rührigen Initiatoren-Gruppe zum gedenkenden Sternmarsch anlässlich des Tages der Befreiung des Buchenwald-"Außenkommandos S III Ohrdruf/Jonastal" aufgerufen: "Entlang der Streckenabschnitte der Ortschaften um das Jonastal, die das Grauen der Häftlings-Todesmärsche erlebten."...

Weiterlesen in Südthüringen.de am 31.03.2015

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